Modellregion Elektromobilität PMC: Modul 3

Flottenversuch mit Elektrofahrzeugen (Schwerpunkt private Nutzer)

DFKI Fahrzeugkonzepte: Modulare Fahrzeuge (Quelle: DFKI GmbH)
DFKI Fahrzeugkonzepte: Modulare Fahrzeuge (Quelle: DFKI GmbH)
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Ziel dieses Vorhabens ist die Demonstration der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen im privaten Umfeld. Erweiter wird dies zudem um den Bereich „Elektromobilität: Erfahrungen, Handlungsempfehlungen und Konzepte“, sowie um vorbereitenden Aktivitäten für den Aufbau eines Living-Lab „Elektromobilität“.

Laufzeit: 01.03.2010 bis 30.11.2011
Zuwendungsempfänger: DFKI GmbH
Fördergeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
NOW GmbH
Förderkennzeichen: Fördernummer: 03KP5434 Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Die Programmkoordination verantwortet die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.
Anwendungsfelder: Elektromobilität
Verwandte Projekte: Modellregion Elektromobilität PMC: Modul 3
Flottenversuch mit Elektrofahrzeugen (Schwerpunkt kommerzielle Nutzer) (03.2010- 09.2011)
MR Bremen-Oldenburg – Neue Mobilität im ländlichen Raum
Angewandte Elektromobilität – Technologiekonzepte - Mobilitätseffekte (10.2010- 03.2014)

Projektdetails

3 Fahrzeuge der Flotte (Foto: Studio Banck GmbH & Co. KG)

Voraussetzung für die erfolgreiche Etablierung von Elektromobilität ist die Demonstration der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen. Dies war zentraler Bestandteil der im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg beantragten und in Modul 3 „Flottenversuche“ zusammengefassten Vorhaben.

Die Versuche sollten Aussagen zu folgenden Kernthemen liefern:

  • Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge in Bezug auf die spezifischen Bedürfnisse der entsprechenden Personengruppen
  • Akzeptanz in Bezug auf Elektrofahrzeuge bei der entsprechenden Personengruppe
  • Grenzen der aktuellen Elektrofahrzeuge im Hinblick auf den individuellen Mobilitätsbedarf
  • Deckungsgrad bezüglich der Anforderungen und Erwartungen der Anwender an die Eigenschaften der Fahrzeuge
  • Vor- und Nachteile aus dem Einsatz von Elektrofahrzeugen für die entsprechende Personengruppe
  • Anforderungsprofil an zukünftige Elektrofahrzeuge

Für die erste Projektphase der Modellregion waren Flottenversuche mit beispielsweise den nachfolgenden aufgeführten Personengruppen geplant. Die Mobilitätbedarfe verteilten sich dabei im Wesentlichen auf die Anwendungsszenarien „Beruf“, „Freizeit“ und „Einkauf“.

Fahrten und Erfahrungen der Anwender wurden in Form von Nutzungsprofilen aufgezeichnet und ausgewertet. Hinzu kamen die Aufzeichnung von fahrzeugtechnischen Daten in Bezug auf z.B. System- und Ladezustand. Die Datenerhebung wurde durch das Instrument Fragebogen zu Themen wie Zufriedenheit, Akzeptanz und Verbesserungspotential ergänzt.

Die erste Erweiterung des Vorhabens unter dem zusammenfassenden Titel „Elektromobilität: Erfahrungen, Handlungsempfehlungen und Konzepte“ beinhaltete die Arbeitspakete:

  • Internationaler Vergleich China: Hier wurden der chinesische Markt für Elektromobilität evaluiert und Kontakte zu chinesischen Partnern geknüpft. Das Ziel war eine vergleichende Betrachtung der Elektromobilität in China und Deutschland, um daraus strategische Maßnahmen für die Stimulation des nationalen Markthochlaufs und der Marktdurchdringung abzuleiten.
  • Innovative Ladung: In diesem Arbeitspaket wurden die Rahmentechnologien in der Anwendung des induktiven Ladens für Fahrzeuge evaluiert. Das Ziel war die Machbarkeit unter Verwendung des aufgebauten Test-/Demofelds anhand eines Demonstrators zu zeigen.
  • Fahrzeugkonzepte: Dieses Arbeitspaket beschäftigte sich mit dem Aufbau eines Konzeptfahrzeugs unter Ausnutzung der Potentiale, die die Elektromobilität mit sich bringt. Dabei handelt es sich vorrangig um die Verlegung des Antriebs in die Räder. Somit ergab sich ein erweiterter Spielraum für die Unterbringung von zusätzlichen Funktionen und Berücksichtigung von Anforderungen in Bezug auf Nutzung und Nutzer.

Die zweite Erweiterung beinhaltete die Vorbereitung eines öffentlich zugängigen Forschungsraumes Elektromobilität, dem Living-Lab Elektromobilität am Standort der DFKI in Bremen.

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zuletzt geändert am 16.10.2018
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