Lauflabor

Ansprechpartner: Dipl.-Ges.Wirt (FH) Niels Will

Das Lauflabor bietet eine dynamische Testumgebung für vielfältige robotische Anwendungsszenarien. Ein zentrales Element ist das 3D-Körpergewichtunterstützungssystem RYSEN der Firma Motek, das die sichere Entwicklung und Erprobung robotischer Laufsysteme und Exoskelette ermöglicht.

Anwendungsschwerpunkte

Am DFKI RIC werden robotische Systeme entwickelt, die sich flexibel an die dynamischen Anforderungen unterschiedlicher Anwendungsszenarien anpassen. Das Lauflabor erlaubt es, robotische Laufsysteme und Exoskelette in praxisnahen Tests zu erproben und gezielt zu optimieren.

Zur Unterstützung dieser Entwicklungsarbeiten kommt das 3D-Körpergewichtunterstützungssystem RYSEN zum Einsatz. Es schützt Testpersonen und Systeme zuverlässig vor Stürzen, ohne natürliche Bewegungsabläufe einzuschränken. Dadurch können auch komplexe Anwendungssituationen risikominimiert untersucht werden, etwa die Mensch-Roboter-Interaktion sowie Fortbewegungs- und Manipulationsaufgaben in realitätsnahen Umgebungen.

Insgesamt dient das Lauflabor der Weiterentwicklung von Technologien für Rehabilitation, Assistenz und Training in medizinischen Anwendungen sowie im Alltag und Beruf. Darüber hinaus bietet es eine ideale Testinfrastruktur für spezialisierte Einsatzfelder wie Telemanipulation oder Astronaut:innen-Training und schafft beste Voraussetzungen für die Erforschung humanoider Robotik und robotischer Laufsysteme.

Infrastruktur des Lauflabors

Mit einer Grundfläche von 108 m² und einer Raumhöhe von über 6 m bietet das Lauflabor die räumlichen Voraussetzungen für vielfältige Test an robotischen Laufsystemen. Die erhöhte Raumhöhe ermöglicht insbesondere den optimalen Einsatz des RYSEN Systems und eine flexible Anordnung von Sensorik und Versuchstechnik, wie Motion Capture Systeme. Ein Teil der Fläche ist speziell für die Anwendungen mit dem 3D-Körpergewichtunterstützungssystem ausgelegt. Weitere Bereiche stehen für flexible, temporäre Testaufbauten zur Verfügung, etwa für Laufrobotik-Experimente, Rehabilitationsstudien oder Tests mit kooperierenden Robotersystemen.

© DFKI GmbH
zuletzt geändert am 19.01.2026