DeepLeng

Explorations-AUV für Langstreckenmissionen


DeepLeng
AUV DeepLeng (Foto: Annemarie Popp, DFKI)
Ansprechpartner/in:

Technische Details

Größe: Ø 0,28 m x 3 m
Gewicht: ca. 130 kg
Stromversorgung: Lithium-Eisenphosphat-Akku mit 1.6 kWh bei 40 V (ca. 10 Stunden Systembetriebsdauer)
Geschwindigkeit: Ca. 3 m/s (6 kn)
Antrieb/ Motoren:
1x Hauptschhubdüse Kraken Power T160 (schwenkbar)
2x Querstrahldüsen Blue Robotics T200
2x Tauschzellen (0.7l Volumen)
Sensoren:
KVH 1750 IMU
Nortek DVL 500kHz
Valeport MiniCTD Sonde
R2Sonic 2020 Multibeam Echosounder
Tritech Micron DST Sonar
Tritech Micron Echosounder
2x Basler acA2440-20gc (Boden-Stereokamerasystem)
Basler acA2040-35gc (Docking-Kamera)
4x LED-Blitzer (6800 lm)
Kommunikation:
Evologics S2CR 18/34 Acoustic Modem
Ethernet (bei Kabelbetrieb über Kupfer/Faserkabel)
WLAN (an der Oberfläche)
Max. Operationstiefe:
2000 m

Organisatorische Details

Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Förderkennzeichen: Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (Kennziffer 50 NA 1704 und 50 NA 2002)
Anwendungsfelder: Unterwasserrobotik
Weltraumrobotik
Verwandte Projekte: TRIPLE-nanoAUV 1
Selbstlokalisierung und Perzeption eines miniaturisierten autonomen Unterwasserfahrzeuges zur Erforschung subglazialer Seen (09.2020- 08.2022)
TRIPLE-MoDo
TRIPLE-Mobile Dockingssystem: KI-basierte Nahbereichsnavigation und Zielansteuerung für Soft-Robotic-basierte Dockinsysteme (11.2020- 10.2022)
EurEx
Europa-Explorer (12.2012- 04.2016)
EurEx-LUNa
EurEx - Langstrecken Unter-Eis Navigation (03.2020- 05.2022)
EurEx-SiLaNa
EurEx-Sichere Langzeitnavigation (09.2017- 10.2019)
Verwandte Robotersysteme: Leng
Explorations-AUV für Langstreckenmissionen
Teredo IceShuttle
Nutzlasttransfer durch Eis & Basisstation
Verwandte Software: Rock
Robot Construction Kit

Systembeschreibung

Projektlogo Europa-Explorer (Quelle: Marius Wirtz, DFKI)
CAD-Zeichnung des DeepLeng AUVs

Das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) DeepLeng ist als Langstrecken-Explorationsfahrzeug konzipiert worden, welches in der Lage ist bathyale Tiefen zu erreichen.

Als zweite Iteration des AUVs Leng wurden die Zuverlässigkeit und die Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs für die Durchführung von autonomen Langzeitmissionen verbessert sowie die mögliche Tauchtiefe erhöht. Dabei wurde das Gesamtfahrzeugdesign so ähnlich wie möglich gehalten.

Seine Form ist speziell auf die Anforderung im Europa-Explorer-Szenario angepasst: Ein möglichst geringer Durchmesser, um in einen Eisbohrer zu passen, sowie eine hydrodynamische Strömungshülle, um mit wenig Energieaufwand lange Strecken zurücklegen zu können. Das Fahrzeug ist mit einer Vielzahl unterschiedlicher Navigationssensoren ausgestattet, um eine hohe Sicherheit in der Lokalisation zu gewährleisten. Im Szenario von Europa-Explorer muss das AUV in der Lage sein, auch nach langen Missionen exakt zur Ausgangsposition zurückzukehren.

Die Andockschnittstelle des Fahrzeugs ermöglicht das Laden des Akkus und die Übertragung von Missionsdaten unter der Wasseroberfläche. Eine Nutzlastbucht ermöglicht die Ausstattung des AUVs mit missionsspezifischen Sensoren.

Weitere Bilder

AUV DeepLeng über dem Wasser (Foto: Annemarie Popp, DFKI GmbH)
AUV DeepLeng. Vorne befindet sich die Frontkamera und die Dockingschnittstelle (Foto: Annemarie Popp, DFKI GmbH)
AUV DeepLeng. Unter dem Fahrzeug befinden sich die Öffnungen für die meisten der akustischen und optischen Sensoren sowie die Beleuchtung (Foto: Annemarie Popp, DFKI GmbH)
AUV DeepLeng mit geöffneter Hülle (Foto: Marc Hildebrandt, DFKI GmbH)
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zuletzt geändert am 22.11.2021
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