EurEx-LUNa

EurEx - Langstrecken Unter-Eis Navigation

Das AUV DeepLeng (Foto: Marc Hildebrandt, DFKI GmbH
Das AUV DeepLeng (Foto: Marc Hildebrandt, DFKI GmbH
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Ein wichtiger Bestandteil zukünftiger Missionen zu eisbedeckten Monden innerhalb unseres Sonnensystems ist die Erkundung der sich unter dem Eis befindenden Ozeane. Aufbauend auf das im Projekt Europa-Explorer entwickelte Explorationskonzept sollen im Vorhaben EurEx-LUNa insbesondere die Fähigkeiten der selbstständigen Unter-Eis-Navigation und -Exploration eines autonomen Systems weiterentwickelt und anschließend in einer Analogmission evaluiert werden. Um eine wiederholte selbstständige Exploration in anspruchsvollen und schwer zugänglichen Umgebungen zu ermöglichen, müssen sowohl die Software als auch die Hardware eines autonomen Unterwasserfahrzeugs ausführlich getestet und stetig verbessert werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die sichere Rückkehr des Unterwasserfahrzeugs und das Andocken an der Dockingschnittstelle, um einen Daten- und Energieaustausch zu ermöglichen. Die Evaluation der Fähigkeiten und der Robustheit des Gesamtsystems sollen innerhalb einer Analogmission in einem von Eis bedeckten See durchgeführt werden.

Laufzeit: 01.03.2020 bis 31.05.2022
Zuwendungsempfänger: DFKI GmbH
Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Förderkennzeichen: Das EurEx-LUNa Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (Kennziffer 50 NA 2002).
Anwendungsfelder: Unterwasserrobotik
Weltraumrobotik
Verwandte Projekte: EurEx
Europa-Explorer (12.2012- 04.2016)
EurEx-SiLaNa
EurEx-Sichere Langzeitnavigation (09.2017- 10.2019)
CUSLAM
Lokalisierung und Kartenerstellung in beengten Unterwasserumgebungen (09.2009- 07.2012)
Verwandte Robotersysteme: DAGON
Leng
Explorations-AUV für Langstreckenmissionen
Teredo IceShuttle
Nutzlasttransfer durch Eis & Basisstation

Schematische Darstellung des Missionsablaufes. 0) Eisbohrer hat den Eisschild durchbrochen. 1) AUV wurde aus dem Nutzlastkompartment ausgekoppelt, autarke Lokalisationsbojen werden ausgesandt. 2) AUV sinkt passiv bis zum Meeresboden. 3) Erkundung des Meeresbodens mit Kameras/Sonar, Lokalisation über interne Sensorik und autarke Lokalisationsbojen. 4) Passives Aufsteigen. 5) Rückkehr zum Eisbohrer und Andocken zum Daten-/Energieaustausch. (Foto: Jan Albiez, DFKI GmbH)
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zuletzt geändert am 28.09.2020
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