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Viermal elektrisch um die Welt: Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg auf der Hannover Messe MobiliTec

Pressemitteilung:

Anwendungen und Akteure des Programms „Modellregionen Elektromobilität“ des BMVBS sind im Rahmen der Hannover Messe (4. bis 8. April) auf der MobiliTec zu erleben: NOW präsentiert sich zusammen mit Vertretern der Projektleitstellen sowie der CEP an Stand J13 in Halle 25. Neugierige und Interessenten sind herzlich eingeladen.

160.000 gefahrene Kilometer mit Elektrofahrzeugen, mehr als 250 Nutzer, die Elektromobilität im Alltag „erfahren“ können und über 800 ermöglichte Probefahrten in nur wenigen Monaten: Angesichts dieser beeindruckenden Zahlen lassen sich die Aktivitäten in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg jetzt schon als Erfolg bewerten. Sie zeigen außerdem das große Interesse der Bevölkerung an der umweltschonenden Technologie.

Zu den Testfahrern gehören Firmen, die Fahrzeuge in ihre Flotte eingebunden haben und private Nutzer, die sich an dem neuartigen Carsharing Modell „e-Car4all“ beteiligen sowie Projektpartner mit eigenen E-Fahrzeugen. Koordiniert wird das Projekt gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH.  Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschungsinstitute werten die Nutzungsprofile der insgesamt 93 in der Region eingesetzten Elektrofahrzeuge aus und entwickeln daraus neue Verkehrs‐ und Nutzungskonzepte.

Detlef Tänzer, Leiter des „Fachdienstes Kreisentwicklung“ im Landkreis Diepholz ist einer der ersten Carsharing-Teilnehmer von „e-Car4all“. Wenn er über seine Erfahrungen mit seinem Elektroauto berichtet, klingt er bereits wie ein Fachmann mit dem Spezialgebiet ‚Elektromobilität im ländlichen Raum‘. Er wohnt in Aschen, einem Dorf mit 400 Einwohnern, 60 km von Bremen entfernt. „Für das Elektroauto eine wirklich angenehme Distanz“ erzählt Tänzer. Er weiß, wie er mit einer Batteriefüllung maximale Reichweiten erzielen kann. Mit seiner moderaten Fahrweise ist er bereits 152 km an einem Stück gefahren, inklusive einem kleinen „Reservestrom“.  Zu Hause angekommen parkt das Auto an der Steckdose und ist am folgenden Tag bereit für die nächste Überlandtour. Neben dem Spaß am Fahren ist das Projekt für Tänzer noch aus einer ganz anderen Perspektive attraktiv. „Das Thema Energie und Nachhaltigkeit wird bei uns im Gesamtkontext beleuchtet und diskutiert“. „Unser Dorf hat Zukunft“ heißt das Motto der Aschener Bürger. „Die Elektromobilität gibt in jedem Fall auch dazu neue Impulse und Denkanstöße“, resümiert Tänzer die ersten Monate mit einem Elektrofahrzeug im Testbetrieb.

Die Hafengesellschaft bremenports zählt zu den ersten Firmen in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg, die sich an dem Projekt beteiligen. Seit etwa einem halben Jahr hat das Unternehmen zwei Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrpark integriert. „Die Wagen haben sich im Dauereinsatz bewährt, obwohl ihre Reichweite noch nicht gänzlich überzeugt“, so Rüdiger Staats, Pressesprecher von bremenports. Seine Zwischenbilanz ist positiv: „Dem E-Mobil gehört die Zukunft - insbesondere dann, wenn der Strom für den Antrieb auf ökologisch verträgliche Weise produziert wird“, ist Staats sich sicher. Die Firmenphilosophie von bremenports, die unter dem Motto „greenports“ steht, sieht vor, grüne Themen auch zukünftig weiter auszubauen.


Die Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg wird im Rahmen des Bundesprogramms ‚Elektromobilität in Modellregionen‘ gefördert. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.
 
Pressekontakt zur Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH,
Robotics Innovation Center
robotik@dfki.de

Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM
Martina Ohle
Wiener Straße 12, 28359 Bremen
Telefon + 49 421 5665-404, Fax -499, martina.ohle@ifam.fraunhofer.de

Mehr Informationen unter www.personal-mobility-center.de
 

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last updated 23.08.2019
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