Qualitätssicherung - interne Boards

Zur strategischen Entwicklung und Qualitätssicherung von Software- und Hardwarekomponenten hat das Robotics Innovation Center die internen Gremien Software Board und Hardware Board eingerichtet. Das Review Board ist zudem für die qualitative Prüfung von Publikationen des Forschungsbereichs und der Arbeitsgruppe Robotik zuständig.

Software Board

Das Software Board des Robotics Innovation Centers ist ein Gremium zur strategischen Entwicklung und Qualitätssicherung der am Institut entwickelten Softwarekomponenten. Dabei stehen Aspekte wie Standardisierung, Wiederverwendbarkeit, Transparenz sowie die Veröffentlichung und Lizensierung der Software im Mittelpunkt. Das Software Board strukturiert dabei grundlegend die Software-Übersichten und schafft Mechanismen und Prozesse zur Beurteilung der Qualität und Einsetzbarkeit. Indirekt beeinflusst das Software Board auch die Arbeiten im Software Backbone Team.

Mitglieder:
Dr. Sirko Straube (Sprecher), Dr. Malte Langosz, Steffen Planthaber, Dr. Thomas Röhr, Dr. Alexander Fabisch

Review Board

Das Review Board stellt sicher, dass alle Veröffentlichungen, die von den Forschenden des Robotics Innovation Centers und der Arbeitsgruppe Robotik der Universität Bremen verfasst werden, intern begutachtet werden. Eine solche Begutachtung umfasst Qualitätsprüfungen für die präsentierte Forschung, das Bewertungsverfahren und den Präsentationsstil.

Darüber hinaus prüft das Review Board die Glaubwürdigkeit und Qualität von Konferenzen und Journalen, um die Veröffentlichung im Rahmen unseriöser Konferenzen und Journalen zu verhindern.

Sprecher:
Dr. Alexander Fabisch, Dr. Shivesh Kumar

Hardware Board

Das Hardware Board beschäftigt sich als interdisziplinäres Board mit der strategischen Entwicklung, Qualitätssicherung, und Standardisierung von Hardwaredesign und Fertigung im Bereich der Elektronik und Mechanik. Es stellt Leitlinien für die Entwicklung von Komponenten und Systemen bereit. Ziel ist es, Prozesse aufeinander abzustimmen, zu vereinheitlichen und so die Qualität und Zuverlässigkeit zu erhöhen. Weiterhin bietet es Unterstützung durch Beratung bei Neu- und Weiterentwicklungen einzelner Komponenten oder Systeme im Vorfeld.

Ein wichtiger Aspekt der Qualitätssicherung ist die Erfassung und Inventarisierung von Komponenten. Dazu erstellt das Hardwareboard sukzessive eine Datenbank mit klassifizierten Elektroniken und Mechanik-Komponenten. Ziel ist es, unnötige Neuentwicklungen zu vermeiden, existierende Komponenten zu optimieren und Entwicklungsstränge zu vereinheitlichen. Weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung sind Dokumentationsrichtlinien. Diese beinhalten Fertigungspläne, Aufbau- und Wartungsanleitungen sowie Lebensläufe. Zudem werden vom Hardwareboard Seriennummern erarbeitet und bereitgestellt, um wichtige Informationen und Kenngrößen von unterschiedlichen Komponenten einheitlich zu erfassen und eine eindeutige Identifikation zu ermöglichen.

Die Arbeiten des Hardware Boards tragen dazu bei, Roboter nach dem Baukastenprinzip zu designen. So kann ein System vorab mit standardisierten Komponenten ausgelegt werden, wodurch der Entwicklungsprozess entscheidend verbessert wird.

Mitglieder:
Benjamin Hülsen (Sprecher), Niklas Mulsow, Patrick Schöberl, Wiebke Brinkmann, Christian Schoo, Marc Tabie

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zuletzt geändert am 24.06.2021
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