UWS
Erprobung einer neuartigen Technologie zum Roboterarm-geführten Unterwasserschweißen in den Bremischen Häfen
Foto: US Navy, Public Domain
Unterwasserschweißen ist, aufgrund des Einsatzes von Tauchern, mit hohen Kosten und gesundheitlichen Risiken verbunden. Gleichzeitig ist es jedoch unverzichtbar für die Instandhaltung kritischer maritimer Infrastruktur. Entsprechend groß ist das Interesse an einer automatisierten Lösung für das Unterwasserschweißen.
| Laufzeit: | 01.04.2026 bis 31.03.2027 |
| Zuwendungsempfänger: | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH |
| Fördergeber: | DATIpilot, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) |
| Förderkennzeichen: | 3DPC1813A |
| Partner: |
AMT GmbH |
| Anwendungsfelder: | Unterwasserrobotik |
| Verwandte Projekte: |
MARIOW
Maritime AI-Guided & Remote Operated Welding
(10.2022-
09.2025)
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| Verwandte Robotersysteme: |
SherpaUW
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Projektdetails
Foto: Felix Bernhard, DFKI
Foto: Christian Koch, DFKI
Foto: Christian Koch, DFKI
Foto: Tobias Stark, DKFI
Foto: Thomas Frank, DFKI
Ob an Spundwänden, Schleusen oder Offshore-Strukturen, das nasse Unterwasserschweißen ist unverzichtbar für die Instandhaltung kritischer maritimer Infrastruktur.
Schweißroboter sind heutzutage weit verbreitet in der industriellen Fertigung. Doch von den optimalen Bedingungen, unter denen diese Systeme in Fabrikhallen arbeiten, ist man unter Wasser weit entfernt: Schlechte Sicht, Korrosion und Verschmutzung sowie die Bewegung des Wassers machen das Schweißen unter Wasser zu einer besonderen Herausforderung Taucher benötigen eine spezielle Ausbildung und viel Erfahrung, um als Unterwasserschweißer arbeiten zu können. Eine Automatisierung scheitert bisher an passenden Schweißverfahren, mangelnder Sensorik sowie Entwicklungsbedarf bei der Steuerung des Schweißprozesses.
Im Projekt MARIOW gelang es dem DFKI und seinen Partnern, einen Unterwasserschweißroboter zu entwickeln und im Labor zu demonstrieren. Das System basiert auf einem unterwassertauglichen Roboterarm, Stereo-Kameras und KI für die Erkennung des Werkstücks sowie einem innovativen Unterwasserschweißverfahren mit Fülldrahtelektrode.
Im laufenden Vorhaben UWS geht das Konsortium einen Schritt weiter: Der Schweißroboter wird unter Realbedingungen im Hafen von Bremerhaven erprobt. Außerdem werden zentrale Komponenten angepasst und optimiert.
Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln, damit Instandhaltungsaufgaben im Hafen zukünftig automatisiert durchgeführt werden können. Daneben steht der enge Austausch mit Akteuren der Hafenwirtschaft im Fokus.
Das Konsortium wird hierbei aktiv vom Hafenbetreiber Bremenports unterstützt. Das Projekt besteht im Kontext der Smartport-Initiative als SporT-DATIpilot-Community-Projekt. Mehr Infos unter https://smartport-transfer.de/.