Mare-IT

Informationstechnologie für maritime Anwendungen

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Im Fokus des Projekts Mare-IT steht die Frage, wie der Informationsfluss zwischen robotischen Systemen, Leitständen, Teleoperationssystemen, digitalen Avataren und betrieblichen Informationssystemen im Zeitalter der Digitalisierung realisiert werden kann. Das Szenario wird mit einem autonomen Unterwasserroboter (AUV) realisiert, welcher mit zwei Manipulatorarmen ausgestattet wird.

Laufzeit: 01.08.2018 bis 31.07.2021
Zuwendungsempfänger: DFKI GmbH
Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Förderkennzeichen: Gefödert vom BMBF, Förderkennzeichen O1lS17029A.
Partner: Wittenstein cyber motor GmbH
SAP SE
IMPaC Offshore Engineering GmbH
ROSEN Technology and Research Center GmbH
Team: Team I - Systemdesign
Team II - Hardware Architekturen
Team IV - Roboterregelung
Team V - Verhaltenssteuerung und Simulation
Team VII - Nachhaltige Interaktion & Lernen
Team VIII - Wissensbasierte Langzeitautonomie
Anwendungsfelder: Unterwasserrobotik
Verwandte Projekte: CUSLAM
Lokalisierung und Kartenerstellung in beengten Unterwasserumgebungen (09.2009- 07.2012)
SeeGrip
Autonomer Unterwassergreifer mit taktiler Rückkopplung für form- und kraftschlüssige Objektmanipulation. (09.2009- 03.2013)
TransTerrA
Semi-autonome kooperative Exploration planetarer Oberflächen mit Errichtung einer logistischen Kette sowie Betrachtung terrestrischer Anwendbarkeit einzelner Aspekte (05.2013- 12.2017)
Verwandte Robotersysteme: DAGON
SeeGrip Manipulator
SeeGrip Manipulation System

Projektdetails

AUV Dagon Ausgangssystem für das geplante Dual-Arm AUV(Foto: Annemarie Hirth, DFKI GmbH)
Teleoperation an einem Leitstand unter limiterter Bandbreite (Foto: Annemarie Hirth, DFKI GmbH)
Taktiles Greifersystem für die Tiefsee als Ausgangssystem für Force Feedback bei der Teleoperation (Copyright: DFKI GmbH)

Im Fokus des Projekts Mare-IT steht die Frage, wie der Informationsfluss zwischen robotischen Systemen, Leitständen, Teleoperationssystemen, digitalen Avataren und betrieblichen Informationssystemen im Zeitalter der Digitalisierung realisiert werden kann. Das Szenario wird mit einem autonomen Unterwasserroboter (AUV) realisiert, welcher mit zwei Manipulatorarmen ausgestattet wird.

Diese Plattform wird in der Lage sein, für die Bewältigung von Manipulationsaufgaben an Unterwasserstrukturen von einem autonomen Modus in einen semi—autonomen Modus zu wechseln. Hierdurch wird die Möglichkeit eröffnet, dass AUVs zukünftig auch Aufgaben von bisher kabelgebundenen und vollständig teleoperierten Systemen (ROVs) übernehmen können. In Verbindung mit der Möglichkeit, dauerhaft am Meeresboden verbleiben zu können, stellt ein solches System eine Innovation im Bereich der Unterwasserrobotik dar.

Um dieses Ziel zu erreichen sind eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Fragestellungen zu beantworten. Diese umfassen das Systemdesign von AUVs mit Manipulatorarmen, die Regelung von Unterwasserfahrzeugen während der Handhabung von Objekten in der Wassersäule, die Aufbereitung von komplexen Sensordatenströmen in Leitständen der Operatoren sowie die Ansteuerung und Rückkopplung von Teleoperationssystemen wie bspw. Exoskeletten bei Aufgaben mit limitierter Bandbreite zur Übertragung von Informationen.

Diese Fragen werden gemeinsam mit mehreren Verbundpartnern angegangen. Die Firma Wittenstein cyber motor GmbH entwickelt im Rahmen des Projektes neuartiger Thrustersysteme, die Firma IMPaC Offshore Engineering GmbH konzipiert und berät bei der Auslegung von Leitständen sowie generellen Fragen der Offshoretechnik, die Firma ROSEN Technology Research Center GmbH entwickelt Sensorik für die prädiktive Wartung und die Firma SAP SE untersucht die Einbindung von robotischen Systemen in betriebliche Informationssysteme.

Neben dem Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz arbeiten die Bereiche Eingebettete Intelligenz an der Entwicklung neuartiger Sensorsysteme für den Unterwasserbereich sowie der Bereich Kognitive Assistenzsysteme an intuitiven Benutzerschnittstellen.

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zuletzt geändert am 18.06.2018
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