KALI

Kraftunterstützende, mobile Systeme für Güterumschlag und Logistikkette

Wissenschaftliche/r Leiter/in:
 
Projektleiter/in:

Um die Arbeitsbedingungen bei der manuellen Handhabung in der Logistik zu optimieren, körperliche Belastungen zu reduzieren und die Logistikprozesse effizienter und effektiver zu gestalten, zielt das Vorhaben Kali darauf ab, mobile Unterstützungssysteme für die hafen-bezogene Logistik zu konzeptionieren. Hierbei stehen nicht nur die technische Machbarkeit, Mobilität und Modularität der identifizierten Lösungen unter Betrachtung der Rahmenbedingungen im Vordergrund, sondern auch die Sicherheit und Akzeptanz sowie angrenzende ethische, soziale und rechtliche Fragestellungen.

Laufzeit: 01.09.2017 bis 28.02.2019
Zuwendungsempfänger: DFKI GmbH
Fördergeber:
Förderkennzeichen: 19H17014B
Partner:
BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG
YOUSE GmbH Berlin
Team: Team I - Systemdesign
Team II - Hardware Architekturen
Team IV - Roboterregelung
Team V - Verhaltenssteuerung und Simulation
Team VII - Nachhaltige Interaktion & Lernen
Anwendungsfelder: Assistenz- und Rehabilitationssysteme
Logistik, Produktion und Consumer
Verwandte Projekte: COROMA
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Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Projektdetails

Automatisierungsprozesse und technologische Unterstützungssysteme haben bereits heute im hohen Umfang Einzug in Produktion und Fertigung gehalten. Jedoch müssen in einigen industriellen Bereichen immer noch komplexe heterogene Arbeitsschritte von Menschenhand erledigt werden. Dies trifft insbesondere in der Logistik und ebenso in der Hafenlogistik zu, da hier Robotik und fest installierte Fördersysteme wegen der fehlenden Homogenität der Güter und Vielfalt der Prozesse kaum zum Einsatz kommen können. Die angewandten Hilfssysteme stoßen zudem schnell an ihre Grenzen, sodass manuelle Arbeitsschritte derzeit unumgänglich sind.

Anhand spezifischer Anwendungsfälle in verschiedenen Bereichen der Hafenlogistik - wie zum Beispiel die Entleerung von Sammelgutcontainern - und in der gesamten vor- und nachgelagerten Logistikkette, werden manuelle Tätigkeiten und Arbeitsschritte identifiziert, analysiert und ausgewertet. Am Ende des nutzerzentrierten Prozesses steht ein Konzept, welches belastungsorientierte Unterstützung des Menschen durch enge Mensch-Roboter-Kooperation bei heterogenen logistischen Tätigkeiten durch ein technisches System gewährleistet. Das System soll die physiologische und die informatorische Belastung in der täglichen Arbeit minimieren, das Arbeitsumfeld verbessern und ein nachhaltiges Arbeiten ermöglichen. Hierfür soll ein modulares Konzept entwickelt werden, das diesen Anforderungen gerecht wird. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz durch die möglichen Anwender erarbeitet. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vervollständigt das Vorhaben. Das Konzept wird als Entwurf in einem CAD-System abgebildet und das Einsatzpotential in einer Animation verdeutlicht.

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zuletzt geändert am 01.11.2017
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