EurEx-SiLaNa

EurEx-Sichere Langzeitnavigation

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Das Projekt "EurEx-Sichere Langzeitnavigation" soll die Fähigkeiten von autonomen Systemen zur verlässlichen Navigation über lange Zeiträume verbessern. Dies ist eine Schlüsselfertigkeit um komplexe Missionen mit begrenzter Infrastruktur und Sensorik durchführen zu können. Das in diesem Vorhaben gewählte Szenario für die Evaluation der Navigationsfähigkeit ist eine Mission zum Jupitermond Euroa, dessen flüssiger Ozean mit Hilfe eines autonomen Unterwasserfahrzeuges exploriert werden soll. Während eine solche Mission noch in der Zukunft liegt soll in EurEx-SiLaNa als Teil der EnEx-Initiative ein weiterer Schritt zur Realisierung getan werden. Um dies zu erreichen ist die Vorbereitung einer Analogmission auf der Erde, in der die Machbarkeit des entwickelten Explorationskonzeptes nachgewiesen werden kann ein zentraler Teil dieses Vorhabens. Alle missionskritischen Aspekte sollen weiterentwickelt werden. Dies umfasst die Bereich Unter-Eis-Navigation, Autonomie sowie die Verbesserung der Robustheit der Technologiedemonstratoren Leng und Teredo.

Laufzeit: 01.09.2017 bis 31.12.2018
Zuwendungsempfänger: DFKI GmbH
Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Förderkennzeichen: Das EurEx-SiLaNa Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) gefördert (Kennziffer 50 NA 1704).
Team: Team I - Systemdesign
Team II - Hardware Architekturen
Team VII - Nachhaltige Interaktion & Lernen
Team VIII - Wissensbasierte Langzeitautonomie
Anwendungsfelder: Unterwasserrobotik
Weltraumrobotik
Verwandte Projekte: EurEx
Europa-Explorer (12.2012- 04.2016)
CUSLAM
Lokalisierung und Kartenerstellung in beengten Unterwasserumgebungen (09.2009- 07.2012)
VIPE
Exploration in schwer zugänglichem Terrain anhand visueller und propriozeptiver Daten im Valles Marineris (05.2015- 04.2018)
Verwandte Robotersysteme: Leng
Explorations-AUV für Langstreckenmissionen
DAGON
Teredo IceShuttle
Nutzlasttransfer durch Eis & Basisstation

Schematische Darstellung des Missionsablaufes. 0) Eisbohrer hat den Eisschild durchbrochen. 1) AUV wurde aus dem Nutzlastkompartment ausgekoppelt, autarke Lokalisationsbojen werden ausgesandt. 2) AUV sinkt passiv bis zum Meeresboden. 3) Erkundung des Meeresbodens mit Kameras/Sonar, Lokalisation über interne Sensorik und autarke Lokalisationsbojen. 4) Passives Aufsteigen. 5) Rückkehr zum Eisbohrer und Andocken zum Daten-/Energieaustausch. (Foto: Jan Albiez, DFKI GmbH)
Das AUV Leng bei einer Mission unter dem Eis des Unisees (Foto: Annemarie Popp, DFKI GmbH)
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zuletzt geändert am 05.10.2017
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