CSurvey

Eine semi-autonome Inspektionseinheit für Unterwasserbauten und Schiffsrümpfe - Teilprojekt des Verbundprojekts CView

Erster Integrationstest des CSurvey Kopfes auf dem SeaCat AUV von ATLAS Elektronik im Testtank II des DFKI RIC (Quelle: Jan Albiez, DFKI GmbH)
Erster Integrationstest des CSurvey Kopfes auf dem SeaCat AUV von ATLAS Elektronik im Testtank II des DFKI RIC (Quelle: Jan Albiez, DFKI GmbH)
Wissenschaftliche/r Leiter/in:
 
Projektleiter/in:
Dr.-Ing. Jan Albiez
 
Ansprechpartner/in:

Das Projekt CSurvey hat die Entwicklung und Evaluation einer semi-autonomen Inspektionseinheit für Unterwasserbauten und Schiffsrümpfe zum Ziel. Zur Inspektion werden multimodale Sensordaten verwendet und durch Methoden des maschinellen Lernens klassifiziert. Die Sensordaten werden über ein Kamerasystem, eine Laserprojektionseinheit und ein Multibeam-Sonar generiert. CSurvey ist ein flexibles System, das aufgrund seines Aufbaus an verschiedene Trägerfahrzeuge und Einsatzszenarien adaptiert werden kann. Es soll als Basis für viele Anwendungen und Produkte der Unterwasserinspektion dienen und kann auch im Nicht-Unterwasserbereich (Produktions-, Logistik- und Sicherheitstechnik) eingesetzt werden.

Laufzeit: 01.05.2009 bis 30.04.2012
Zuwendungsempfänger: DFKI GmbH
Fördergeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Förderkennzeichen: Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, Förderkennzeichen 03SX262B.
Partner: ATLAS ELECTRONIC GmbH (ATLAS), Hochschule Bremen (IWSS), Fraunhofer Anwendungszentrum Systemtechnik - Ilmenau (FhAST), Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik - St. Ingbert (IBMT)
Anwendungsfelder: Unterwasserrobotik

Projektdetails

Abb. 1 (Quelle: DFKI GmbH)
CAD-Model der in CSurvey entwickelten Schwenk-Neige-Einheit (Quelle: DFKI GmbH)
Das finale, gesamte CView/CSurvey-System im Einsatz (Quelle: ATLAS ELEKTRONIK)

Das Ziel des Projektes CSurvey ist die Entwicklung eines semi-autonomen Inspektionssystems, welches an Unterwasserfahrzeugen angebracht werden kann und der Erkennung von Anomalien an Unterwasserbauten sowie Schiffsrümpfen dient.

Als Anomalien gelten hierbei Verformungen und unbekannte Gegenstände jeglicher Art. Hierzu werden visuelle Erkennungsverfahren auf Basis von Online-Bildverarbeitung und Laserprojektionsverfahren kombiniert mit einem Multibeam-Sonar zum Einsatz kommen (s. Abb. 1). Erkannte Anomalien werden autonom in situ und onboard auf dem System gespeichert und können nach dem Ende der Inspektion durch einen Operator eingesehen und überprüft werden.

Das visuelle System wird auf eine Schwenk-Neige-Einheit platziert, um zum einen den Ausgleich der Bewegungen des Trägerfahrzeugs zu ermöglichen und zum anderen eine feinere Inspektion bei Details zu erlauben.

Das Projekt läuft im Rahmen des Leitprojekts CView. Die Inspektionseinheit wird in diesem Projekt auf dem Autonomous Underwater Vehicle (AUV) Seewolf angebracht und erhält von dem System die für die Lokalisierung notwendigen Daten. Die Partner innerhalb des CView Projekts sind:

  • ATLAS ELECTRONIC GmbH (ATLAS)
  • Hochschule Bremen (IWSS)
  • Fraunhofer Anwendungszentrum Systemtechnik - Ilmenau (FhAST)
  • Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik - St. Ingbert (IBMT)

CSurvey ist ein flexibles System, das aufgrund seines Aufbaus an verschiedene Trägerfahrzeuge und Einsatzszenarien adaptiert werden kann. Der Einsatz des Systems hat u.A. zum Ziel:

  • Schadensverhinderung durch Möglichkeit der Früherkennung bei regelmäßiger, flächendeckender Inspektion
  • Kostenminimierung durch frühzeitige Schadenserkennung
  • Erzeugung von speicherbaren, vergleichbaren Messwerten

CSurvey soll als Basis für viele Anwendungen und Produkte der Unterwasserinspektion dienen und kann auch im Nicht-Unterwasserbereich (Produktions-, Logistik- und Sicherheitstechnik) eingesetzt werden.

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zuletzt geändert am 16.10.2018
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